Viele Unternehmen befinden sich in einem harten Wettbewerb um die Aufmerksamkeit einer begrenzten Anzahl von Verbrauchern und haben es immer schwerer ihre Marken zu etablieren und Kundenloyalität aufzubauen. Die Gründe dafür sind vielfältig; die von der Werbung gesättigte Öffentlichkeit, die Vielzahl an Produkten verschiedener Hersteller die sich immer ähnlicher werden und somit austauschbarer sind und qualitativ hochwertige Produkte, die zunehmend zu einer Selbstverständlichkeit werden und allein keine hohen Preise mehr rechtfertigen. Desweiteren haben es Unternehmen auch mit immer besser informierten Verbrauchern zu tun. Das Internet liefert Kunden innerhalb von Sekunden Informationen über Unternehmen und deren Produkte.
Jeder Fehler, der einem Unternehmen im Umgang mit einem einzelnen Kunden passiert, kann im Zeitalter des sogenannten Web 2.0 innerhalb kürzester Zeit weltweit bekannt und diskutiert werden. Durch die Annäherung des Verbrauchers an die Spitze von Maslow´s Bedürfnishierarchie hegen sie ein wachsendes Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, Zugehörigkeit und Selbstachtung, dabei wird materieller Reichtum für das persönliche Glück immer weniger relevant.
Auch die funktionalen Eigenschaften eines Produktes oder einer Marke treten vermehrt in den Hintergrund, während die emotionalen Werte zunehmend an Bedeutung erlangen.Die Konsumenten stellen sich deshalb auch immer häufiger Fragen nach der gesellschaftlichen Rolle wirtschaftlicher Unternehmen und wollen Belege dafür sehen, dass diese sich als verantwortungsbewusste Mitglieder der Gesellschaft der Bedürfnisse aller Beteiligten „Stakeholder“bewusst sind.
Aufgrund der wachsenden Erwartungen der Konsumenten suchen Unternehmen nach neuen effektiven Methoden diesen gerecht zu werden. Dabei geht es nicht nur um Neukundengewinnung oder den einmaligen Verkaufserfolg, sondern um die wiederholte Anschaffung, um die langfristige wie auch profitable Bindung des Kunden ans Unternehmen. Wenn Unternehmen einen wiederholten Kauf sicherstellen wollen, müssen nachhaltige Beziehungen zu Interessengruppen aufgebaut, eine klare Differenzierung entwickelt, neuartige Werte hinzugefügt72 und die zunehmende Verbrauchernachfrage nach Image-Attributen auf einer höheren Ebene befriedigt werden.
CrM kann hier eine geeignete Methode sein das Ansehen und die Werte eines Unternehmens zu erweitern und sich somit von anderen entscheidend zu differenzieren. CrM erlaubt, durch das aufgreifen gemeinnütziger Themen, die Bildung einer emotionalen, wie auch psychologischen Bindung des Konsumenten an ein Produkt, Marke oder Service.
Für Adkins ist CrM dabei Marketing im vollen Umfang und kann verschiedene Formen annehmen. Ihrer Meinung nach ist CrM nicht zwingend nur eine reine Sales Promotion Technik, bei der durch Kauf eines Produktes eine Spende ausgelöst wird, sondern beinhaltet vielmehr weitere Aspekte wie; Sponsoring, Werbung, Public Relations oder Direkt Marketing.

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