Eigene Dispays und eigene Endgeräte
Beim Multi Screen Gaming hat jeder Spieler ein eigenes reales Display vor sich, unabhängig davon, ob er sich mit anderen Spielern in einem Raum befindet oder nicht. Das funktioniert entweder mit mehreren Endgeräten via Client – Server Topologien über das Internet / lokale TCP/IP Netzwerke oder über andere Technologien, die die Ansteuerung mehrer Monitore beispielsweise von einer Konsole aus, ermöglichen.
In diesem Fall stellt sich das im letzten Artikel beschriebene Problem der Audio-Zuordnung nicht - Wenn jeder Spieler hat sein eigenes Audio / Video-Set up verwendet wie er es auch im Single Player Modus tun würde kommt es nicht zu unbeabsichtigten, wechselseitigen Beeinflussungen der Spieler durch Audio Feedback.
Multi Screen Designs und Echtzeit Gaming
Für das Echtzeit Gaming bergen Multi Screen Setups einige Gefahren. Je mehr Einheiten vernetzt sind und je weniger verlässlich die Verbindung, desto schwieriger wird es, die Bildschirme zu synchronisieren. Im Extremfall sehen zwei Spieler zwei verschiedene Realitäten, je nachdem wie der Quellcode ausgelegt ist.
Team-Kommunikation: Für 3D-Spiele mit begrenzter Perspektive für die Spieler wie Egoshooter, werden Beschriftungen sehr wichtig. Je mehr jeder Spieler weiß, was die anderen Spieler gerade tut und was sie sehen, desto stärker spielt das Team. Wissen ist Macht - und Information ist der Schlüssel. Je isolierter jeder Teamkollege ist, desto mehr kann mit Text über Legenden erreicht werden.
Beim online pokern ist der Fall klar - ein typisches, alternativloses Multiscreen Szenario. Die Spieler dürfen jeweils die Karten (und dementsprechend den Screen) der Gegenspieler nicht sehen, müssen aber die Aktionen der anderen möglichst in Echtzeit wahrnehmen und auf deren Aktionen reagieren.
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