Monatsarchiv für November 2010

Interaktive 3D-Visualisierungen: Wirklich so beeindruckend?

Nov 2010 Allgemeines 1 Kommentar »

Seien wir einmal ehrlich: Wie viele Menschen können einen Grundriss mit all den Bemaßungen und Angaben schon “richtig” lesen, geschweige denn verstehen und sich diesen dann auch noch vor dem innerlichen Auge vorstellen/visualisieren? Als Architekten haben wir das gelernt, aber wir können nicht davon ausgehen, dass wir nur durch 2D Daten/Zeichnungen unsere Ideen und Visionen Branchenfremden ausreichend vermitteln können.

3D-Walkthrough Architektur

3D-Walkthrough Architektur

Das ist ein großes Dilemma, dem sich nach wie vor jedes Architekturbüro stellen muss.
Um dem zu entgehen werden in mühevoller Kleinarbeit Modelle aus Finnpappe, Holz oder anderen Werkstoffen erstellt. Dieser Prozess wird meist mehrfach durchlaufen, für Wettbewerb, Entwurf, Planung und Verkauf wollen (potenzielle) Geldgeber stets einen Eindruck vermittelt bekommen wie ihr Geld angelegt werden soll. Bei zeitgemäßen Präsentationen und größeren Projekten sind zudem heutzutage hochauflösende 3D-Renderings und CG-Animationsfilme nicht mehr wegzudenken.

3D interaktiv

3D interaktiv

Eine klare Visualisierung auf 3D-Basis kann einen großen Beitrag dazu leisten, dass sich Bauherren das Vorhaben vorstellen können. Mit Interaktivität bereichern Sie Ihre Vision nicht nur mit neuesten Technologien, sondern auch mit dem „Erlebnisgefühl“ für Ihre Auftraggeber.

Die traditionellen Technologien mit denen solchen Problemstellungen begegnet wird haben alle ihre Berechtigung. Interaktive 3D-Lösungen bieten im Gegensatz zu den oben genannten Verfahren enorme zusätzliche Vorteile, die wir im Folgenden aufführen. Verstehen Sie unsere Dienstleistung als Speziallösung für auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten Objektpräsentationen.

3D Interaktiv

3D Interaktiv

Das virtuelle Museum

Nov 2010 Allgemeines Kein Kommentar »

Ein wesentlicher Nachteil der Präsentation von Kunst in Museen und andernorts ist, dass Betrachter Objekte nicht berühren dürfen, obwohl dies bei vielen 3-Dimensionalen Kunstobjekten ein wesentlicher Aspekt der Erfahrbarkeit von Kunst ist. Oft ist es auch gerade die interaktive Komponente, die der Künstler einst als wesentliche Eigenschaft seines Objektes definierte, und die nun mit den Interessen von Museen zur Bewahrung des Kunstgegenstands in seinem Originalzustand kollidieren. Vielen Besuchern fällt es schwer, eine Beziehung zum ausgestellten Objekt aufzubauen wenn sie aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen, die zum langfristigen Erhalt des Gegenstands dienen, auf Abstand gehalten werden. Es wird vermutet, dass diese von vielen als steril empfundene Museumsatmosphäre ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Museen und Galerien von Teilen der Bevölkerung als verstaubt oder gar langweilig empfunden werden.

Interaktive Anwendungen bergen nicht zuletzt einen Mobilitätsgewinn. Während im Museum auf Leinwänden, Panels oder Terminals in beliebigen Dimensionen präsentiert werden kann, kann die Anwendung im Museumsshop zum Mitnehmen erstanden werden und daheim am Rechner genutzt werden (auf Wunsch des Museums auch eingeschränkt). Bei zeitlich begrenzten Themenausstellungen besteht die Möglichkeit schwer transportfähige, an anderen Orten befindliche Objekte virtuell in die eigene Ausstellung zu integrieren.

Derartige Visualisierungen verstehen sich nicht als allein stehende Kunstform, sondern stets als Begleitpräsentation zum eigentlichen Objekt. Sie kann und will ein Kunstobjekt nicht ersetzen sondern, durch Schaffung einer interaktiven Sphäre, aufwerten und dem Betrachter näher bringen. Der Betrachter hat hierbei die Möglichkeit seine eigene Kreativität mit einfließen zu lassen, da er frei entscheiden kann, wie er das Werk betrachtet oder bewegt und wird somit selbst wesentlicher Teil eines neuartigen, intensiv erlebten Kunstgenusses.

Ras Michamvi

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Webdesign aus Brandenburg
Entspannen Sie sich an diesem ruhigen Ort, fühlen Sie die tropische Sonne und eine sanfte Briese des Indischen Ozeans auf Ihrer Haut, schauen Sie nach Sternschnuppen zwischen den tausenden funkelnden Punkten am nächtlichen Sternenhimmel, genießen Sie den Fisch und Meeresfrüchte in unserem offenen Restaurant unter einem großen reetgedeckten Dach, erkunden Sie die erstaunlichen Naturwunder des nahe gelegenen Jozani Forest-Chwaka Bay Naturschutzgebiets - kurz: Kommen Sie ins Ras Michamvi und entdecken Sie die Magie von Sansibar!

Gleichzeitig erhalten Sie einen Einblick in die deprimierende Arbeit eines Screendesigners der im winterlichen Brandenburg an der Havel für die Tourismusindustrie gestaltet.

Ras Michamvi bietet Sommerurlaub pur und so wählte shiftup ein sommerlich warm wirkendes Design in Gelb. Die Schrift wirkt lebendig und ungezwungen. Neben vielen Bildern in der Galerie, lädt auch ein Video schon am heimischen Computer zum Traumurlaub ein. Das Werk stammt aus dem Jahre 2008, danach wurden Änderungen von weniger qualifizierten Dienstleistern vorgenommen.

Cause related Marketing: Definitionen, Formen und Abgrenzungen

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Cause related Marketing ist in der Literatur unter zahlreichen Namen bekannt; “[...] social marketing, charity marketing, corporate and or strategic philantrophy, social investment, responsible marketing, […] cause branding, sponsorship, sales promotion, direct marketing, PR and indeed simply marketing.”(14)

So vielfältig wie die Bezeichnungen sind auch die Definitionen von Cause related Marketing. Zu den ersten Autoren die CrM definierten, gehören Varadarajan und Menon. Ihrer Definition nach ist Cause related Marketing “the process of formulating and implementing marketing activities that are characterized by an offer from the firm to contribute a specified amount to a designated cause when customers engage in revenue-providing exchanges that satisfy organizational and individual objectives.”(15)
Demnach wird die Spende ausgelöst, wenn der Kunde ein bestimmtes Produkt kauft bzw. einen bestimmten Service in Anspruch nimmt.

Cause related Marketing: Sponsoring

Im Rahmen dieser Definition wird CrM auch als „Transaction-Based Promotion“ bzw. „Purchase Triggered Donation“ bezeichnet. Die Höhe der Spende ist dabei variabel, da sie vom Absatz abhängig ist und wird meist durch einen Höchstbetrag begrenzt. „Sie kann als absoluter Wert, als Anteil des Profits oder des Preises oder vage, z.B. als nicht spezifizierter Teil des Umsatzes angegeben werden.“(17) Weiterlesen »


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